Koschere Weine basieren auf den Kaschrut - den jüdischen Speisevorschriften. Sie unterscheiden zwischen erlaubten und verbotenen Speisen und geben auch die Kriterien vor, wie die Zubereitung zu erfolgen hat. Lebensmittel und auch Wein, welche diesen Vorgaben entsprechen, bezeichnet man als koscher. Einige der wichtigsten Vorschriften für die Weinzubereitung:

    • Die Arbeiten im Weinberg und im Keller dürfen ausschließlich von männlichen, gläubigen Juden vorgenommen werden.

    • Bei Neupflanzungen darf die Traubenernte erst nach 4 Jahren erfolgen.

    • Kurz vor der Ernte ist das Düngen mit organischen Mittel untersagt.

    • Im Weinberg darf kein Obst oder Gemüse wachsen

    • Die eingesetzten Gerätschaften müssen nach bestimmen Riten gereinigt werden.

    • Zur Vergärung darf nur natürliche Hefe verwendet werden.

    • Für die Filtration, Klärung, Schönung, etc. dürfen keine tierischen Produkte (Gelatine, Hühnereiweiß etc.) eingesetzt werden.

Ein Rabbiner überwacht und kontrolliert die Einhaltung der Vorschriften. Erst mit dem dem Zertifikat und dem Siegel auf dem Rückenetikett ist der Wein als koscher klassifiziert.